Beruflich
Wir beide führten seit 1974 den KMU-Betrieb «swissforest» und «kreastick», mit Betonung auf „klein“, bestehend aus einem Büro, einer Werkstatt, einem Ersatzteil- und Warenlager sowie einem Näh- und Stickatelier.
Meine Frau Silvia führte bis zu ihrem Tod am 25. November 2017 als gelernte Damenschneiderin Änderungen und Flickarbeiten (auch an Herrenkleidern) kompetent, rasch und preiswert aus und sie bestickte Berufs- und Freizeitkleider mit dem Namen und dem Logo…
Und nun bleibt mir nichts anderes übrig, als die «letzte Meile» meines Lebens allein zu gehen… wobei mir nun die treuen Kunden und Lieferanten meine soziale Welt darstellen und mir das Schicksal erträglicher machen… deshalb berate ich weiterhin meine Kunden in den Segmenten Schutz-/Arbeitsbekleidung, Maschinen und Handwerkzeuge für den forstlichen Einsatz, aber auch für Gemeinden, Liegenschaftsunterhalt, Landschaftsgärtner und Privatpersonen – d.h. ich verkaufe, vermiete und repariere z.B. Motorsägen, Feischneider und Heckenscheren inkl. Schleifservice…
Ich gehöre weltweit zu den sozialverträglichsten Unternehmen da es bei mir nie "Massen-Entlassungen" geben kann -:)
Aktivitäten
Beratung, Verkauf, Reparaturen und Vermietung von Motorsägen, Freischneidern, handgeführten Entrindungsgeräten, Forstwerkzeugen und Forstbekleidung…
Kundensegment:
Forstbetriebe, Forstunternehmer, Berufs- und Freizeitholzer, Waldbesitzer, Landwirte, Gärtner, Baum- und Landschaftspfleger, Skulpturen-Schnitzer, Feuerwehren, Gemeinden, Bauämter…
Philosophie
Ich lege besonderen Wert auf persönliche Kontaktpflege, nachhaltige Kundenzufriedenheit und Schonung unserer globalen Ressourcen durch ein preiswertes Waren- und Dienstleistungsangebot – darunter verstehen ich, dass:
«der Kunde zurückkommt und nicht die Ware»
«der Preis, die Qualität und der Nutzwert übereinstimmen»
«repariert statt weggeworfen wird»
«statt gekauft auch gemietet werden kann»
Porträt WALD + HOLZ 12/08
Ein (W)alter Junge(n)
Vom Forstwartlehrling im Berner Oberland bis zum Waldarbeiter in Pakistan hat er Unzählige unterrichtet. Vom Puschlav bis in den Jura kennt er jeden Baum. Walter Jungen ist ein umtriebiges Original in der Schweizer Forstwirtschaft. Nächstes Jahr erreicht er das Pensionsalter – an Ruhestand denkt er keineswegs…
Privat
| 1944 | Geboren in Reichenbach i.K., als dritter Sohn einer Bergbauernfamilie |
| 1951 | Umzug nach Oberhofen, Besuch der Primarschule |
| 1960-1964 | Lehre als Automechaniker bei der PTT in Bern |
| 1964 | Rekrutenschule als Motormechaniker |
| 1964-1972 | „Lehr- und Wanderjahre“ als Automechaniker in verschiedenen Betrieben |
| 1970 | Besteigung des 6193 m hohen Mount Mc Kinley in Alaska (mega cool = Minus 40 Grad C) |
| 1973 | Hochzeit mit Silvia Recarens |
| 1974-1977 | Geburt der drei Kinder Silvia, Karin und Stefan |
| 1974-1976 | Verkürzte Forstwartlehre in Sigriswil |
| 1976 | Ausbildung zum FZ-Instruktor |
| 1978 | Ausbildung zum Förster (Försterschule Lyss) |
| 1979 | Ausbildung zum FZ-Kursleiter (FZ = Forstwirtschaftliche Zentralstelle) heute "WaldSchweiz" |
| 1979-1982 | FZ Mitarbeiter Vollzeit (Abteilung Ausbildung) |
| 1982-1989 | Kurzmissionen im Auftrag für INTERCOOPERATION nach Pakistan, Madagaskar und Mali |
| 1983-2005 | WSL Feldmitarbeiter für die Projekte SANASILVA und Landesforstinventar |
| 1989-1994 | CODOC Mitarbeiter (Bereich Lehrmeister) |
| 1994-2000 | Prüfungsexperte Forstwart - Vorarbeiter |
| 2000 | NPTC Certificate of competence in chainsaws and related operations (Cirencester UK) |
| 2000 | Geburt Enkel Livio |
| 2006 | Geburt Enkel Flavio |
| 2007 | Borreliose-Attacke mit „doppelt Sehen“ und Nervenzusammenbruch |
| 2009 | Überschreiten des Pensionsalters, aber immer noch Lust am Leben und Arbeiten |
| 2009-2014 | WSL Feldmitarbeiter für die Projekte: Bursaphelencus xylophilus, Phytophthora ramorum, Giberella |
| 2015 | Beendigung der Lehrtätigkeit und der Funktion als Stützpunktleiter für den WVS nach über 38 Jahren und 500 Kursen (Zwangs-Sterilisierung) -:( |
| 2015 | Ende des Nomaden-Lebens - dafür vermehrte Präsenz in der Werkstatt als Therapie für Körper und Geist sowie Pflege von sozialen Kontakten am Schraubstock, anstelle am runden Tisch ... |
| 2017 | Am 25. November hat meine Frau Silvia den Kampf gegen den Krebs verloren und mich nach 44 Ehejahren allein auf die letzte Meile meines Lebens zurückgelassen... |
| 2018 | Dank vielen treuen aber auch neuen Kunden sowie einer handvoll engen Freunden das erste Jahr allein durchgestanden - ab und zu in den Wolken schweben, aber ab und zu auch am Boden zerstört... |
| 2020 | Nun hat mich auch noch die Corona-Pandemie eingeholt und auf einen "fremden Planeten" katapultiert - statt an den Aarestrand und in den Wald zu meinen "Kraftbäumen" muss ich zuhause im "Risikogruppen-Gefängnis" ausharren... die segensreichen Umarmungen und Berührungen finden nur noch aus Distanz statt... aber eines Tages werden sie jedoch, durch die Krise gestärkt, wieder aufleben... |
Was ich mag
Menschen:
Meine Kinder Silvia, Karin und Stefan, meine Enkel Livio und Flavio, meine Freunde und Weggefährten, gutmütige, wohlwollende, charismatische und humorvolle Menschen.
Natur:
Tiere in freier Wildbahn, Wasser (Bergbäche, mäandrierende Flüsse, Meeresstrände, Ebbe und Flut), strahlende Sonne, Herbst-Stürme, Nebel
Stimmungsbilder:
Sonnenauf- und Untergang, Frühling, Herbst, Gewitter mit Blitz und Donner…
Essen:
Gesunde, bodenständige Kost, Olivenöl, knuspriges Brot, Butter-Rösti, durchzogener Speck, Käse, Paella, Steinpilzrisotto, Lamm-Eintopf, Gemüse, Quarktorte, Panna Cotta…
Reisen:
Tessin, Graubünden, Jura, Samos, Nordspanien (Costa Verde), Südengland, Nordsee, Sächsische Schweiz, Öland, Schwarzwald, Elsass, Aostatal …
Im Frühjahr 2018 allein nach Korsika «wo die Freiheit wohnt» (Edith Piaf)
Interpreten:
ABBA «I have a dream», Charley Pride “My eyes can only see as far as you”, Johnny Cash “Rose of my heart”, Amigos «Fliege mit mir in den Himmel», Jodlerklub Oberhofen “ä gschänkte Tag”, Toni Vescoli «Bye», Ronny «in den Bergen von Montana», Udo Jürgens «Griechischer Wein», Percy Sledge «my special prayer», Ronny «Sierra Madre», Peter Reber «D Wält wär voll Blueme»
Handy:
LANDROVER EXPLORE Outdoor
Auto:
SUZUKI Swift, Piz Sulaj, Soft Hybrid, All Grip
Was ich nicht mag (mich ausgeschlossen)
Arroganz, Geld- und Machtgier, Böswilligkeit, Ungeduld, Intoleranz, Besserwisserei, Hyperaktivität, Faulheit, Desinteresse, Gleichgültigkeit, Streit.

